SGS 85 - Aktuelles
 Vereinsleben 
 von Rüdiger Busch 

Vereinsmeisterschaft 2016

Am Sonntag den 25.09 fand in Kalkhütte bei super Bedigungen unsere Vereinsregatta für die Erwachsenen und Jugendlichen statt.
8 Mannschaften machten einen Tag nach den Jüngsten die Jollen klar, legten die Tonnen aus und bereiteten die Verpflegungsstation vor.
So konnte nichts schief gehen und und ein harter Wettkampf konnte beginnen.
Nach der Vorrunde und dem Finallauf konnten die Vereinsmeister gekrönt werden.
Auf Platz 1 segelten Caro Eggert und Simion Rutzen. Auf Platz 2 sind Michael Lorz und Simone Eggert gesegelt und unser Vereinsmeister 2015 Frank Bülow mit seinem Vorschoter Max Bülow liefen auf Platz 3 ein.
Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger und Teilnehmer.

Segler-Gemeinschaft Schwarzenbek e.V.
 
 Vereinsleben 
 von Jaqueline Schaper 

Bervor wir es vergessen:

Herzlichen Glückwunsch auch nochmal auf diesem Wege an unsere Sportbootführerschein Binnen Prüflinge.

Auch wenn eure Prüfung bereits am 25.Juni 2016 war,bei gleichmäßigem Dauerregen und Gewitter am Morgen, wollen wir euch auch auf diesem Wege noch einmal herzlichst gratulieren.

Segler-Gemeinschaft Schwarzenbek e.V.
 
 Hochseesegeln 
 von Nico Scharnagl 

Projekttörn 2016 – Die Xenia auch in der Nordsee

Auf unserem diesjährigen Projekttörn hat sich die Xenia u.a. auf die Nordsee "verirrt". Mit der Schiffsübernahme am 18. Juni in Damp hat Skipper Nico Scharnagl seine 5-köpfige Crew von SGS-Mitgliedern vorbei an den Regattafeldern der Kieler-Woche durch den Nord-Ostsee-Kanal, die Elbmündung bis Helgoland und dann über Thybørøn durch den Limfjord bis nach Hals am Kattegat geführt.
Navigatorische und seglerische Herausforderung waren insbesondere die Gezeiten und ein sich über 170 sm erstreckender Nachttörn auf der Nordsee von Helgoland bis zum Eingang des Limfjordes. Aber auch das Schleusen in Kiel-Holtenau und in Brunsbüttel ist immer eine Herausforderung, da man hier unmittelbar mit der Großschifffahrt konfrontiert wird.
Unter Segeln ging es am Sonntag zunächst nach Kiel-Holtenau, wo noch ein Crewmitglied aufgenommen wurde, um dann in den NOK einzufahren. Erstaunlicher Weise erfolgte die Schleusung ohne Wartezeit und am frühen Abend konnte am Pier des Rendsburger Regattavereines festgemacht werden. Montag ging es weiter nach Brunsbüttel und für 03:30 Uhr war eigentlich Schleusen geplant. Doch das Wetter machte den Seglern einen Strich durch die Rechnung. Niemand wollte bei Starkwind auf die Elbmündung hinaus, geschweige denn auf offener See nach Helgoland. Kurzerhand wurde eine Tide abgewartet und die Leinen erst gegen 13:30 losgeworfen.
Mit dem Strom erreichte die Xenia elbabwärts in der Mündung bis zu 9,5 Knoten bei 4-5 Knoten Fahrt durchs Wasser. Man stelle sich vor, da müsse man gegen an!
Helgoland wurde gegen 23:00 Uhr erreicht und erstaunlicher Weise war gar nicht so viel los im Hafen, wenn man mal von den Schiffen der Windkraftanlagenbetreiber absieht. Am Mittwoch begann die Planung für den bevorstehenden Nachttörn. Bei 170 sm musste mit einer Reisezeit von 36 Stunden gerechnet werden. Zudem sollte Thyborøn bei Helligkeit erreicht werden, da die Einfahrt in den Limfjord bei westlichen Winden und gegenlaufendem Strom durchaus eine Herausforderung sein kann, ja bei Starkwind sogar unmöglich würde. Also Auslaufen am Abend und am übernächsten Morgen einlaufen, wenn alles klappt.
Zunächst konnte sich keiner an Bord vorstellen, dass die Nordsee gefährlich wäre. Kein Wind und platt wie ein Laken. Das trügerische Bild änderte sich aber im Laufe der Nacht. Nachdem mehr als 20 sm an Windanalgen entlanggefahren worden war (da sieht man erst, was erneuerbare Energie in der Landschaft anrichten kann) konnte gesegelt werden und in Spitzengeschwindigkeiten über 9 Knoten rauschte die Xenia dem Limfjord entgegen. Thyborøn selbst dokumentiert, wie fast alle Orte an der dänischen Nordseeküste, die Grausamkeiten der Kriege, deren Schlachten und Befestigungen noch heute ihre Spuren zeigen.
Da nächste Ziel war Thisted im Norden des Limfjordes. Aufmerksamkeit in der Navigation war an dem Tag oberstes Gebot, der Limfjord ist bei Weitem nicht überall für den Tiefgang der Xenia geeignet. Zudem muss man sich den Zeiten der Brückenöffnungen immer anpassen. Der Weg nach Løgstør betrug am nächsten Tag 22 Seemeilen. Unglücklicher Weise wurden aus den angekündigten Böen von 5-6 Bft auf dem Wasser dann über 34 Knoten Wind über Deck, was deutlich der Windstärke 7 Bft entspricht. Aber die Xenia lief, wenn auch nur mit dem Vorsegel, 9,5 Knoten.
Im Hafen von Løgstør gab es dann bei dem Wind noch erhebliche Probleme mit dem unwilligen Rückwärtsgang. Nach mehrmaligem Anlauf kam das Schiff aber sicher fest. Manch einer vom "Hafenkino" hat bestimmt gedacht, wir machen das Anlegemanöver zum ersten Mal. In Aalborg kam dann abends um 21:00 Uhr der Techniker von Fehmarn, um das Getriebe der Xenia zu reparieren.
Der letzte Teil der 14 Tage brach an. Nach der Passage der zwei Aalborger Brücken, die diesen Teil des Limfjordes überqueren, konnte noch einmal Segel gesetzt werden und in zügiger Fahrt ging es nach Hals am Ausgang des Limfjordes zum Kattegat. Noch einmal ein wenig Aufmerksamkeit bei der Hafeneinfahrt ob des quer setzenden Stromes (soll teilweise bis zu 5 Knoten betragen) und fest in der Box.
Zum Schluss bleibt wieder: der Törn war zu kurz, die Eindrücke stark und das Wetter hat super mitgespielt. Auch wenn die Nordsee sich von der sanften Seite zeigte, haben doch alle Crewmitglieder eine gehörige Portion Respekt vor Gezeitenrevieren mitgenommen. Dennoch, oder gerade deshalb, kam die Idee auf, die Inseln des Ärmelkanales als Ziel für einen nächsten Törn ins Auge zu fassen. Dort ist das Spiel der Gezeiten noch wesentlich eindrucksvoller.

Segler-Gemeinschaft Schwarzenbek e.V.












Segler-Gemeinschaft Schwarzenbek e.V.












Segler-Gemeinschaft Schwarzenbek e.V.
 
 Hochseesegeln 
 von Nico Scharnagl 

Vereinstörn 6.5. bis 13.5.2016 mit der SY "Xenia"

In der Zeit vom 6.- 13. Mai veranstaltete die SGS85 mit Skipper Norbert Garbers ein Segeltraining frei für alle Segler der SGS und Nicht-Vereinsmitglieder. Neben 6 männlichen Mitseglern hatte sich auch eine Frau an Bord "gewagt". Mit den vornehmlich SKS- bzw. BR-Schein-Inhabern sollte mit dem Vereinsziel "Ausbildung neuer Skipper" im Seegebiet der westlichen Ostsee und der Mecklenburger Bucht die Segelführung und die Törnplanung vertieft werden.

Am Freitag begann der Törn mit der Schiffsüberahme und der obligatorischen Sicherheitseinweisung. Entsprechend dem Vereinsziel „Ausbildung neuer Skipper“ übernahm der 21-jährige L. die Aufgaben des Co-Skippers. Er hatte an diesen Freitag gerade seine SKS Prüfung bestanden und konnte diese Kenntnisse nun in die Praxis umsetzen.

Am Sonnabend wurde bei Windstärke 4Bft aus Ost mit dem am Freitag besprochenen Ziel Wismar abgelegt. Mit dem Wind, der Zeitweise auf SE drehte, ging es mit Sonnenschein nach Wismar. Hier, wie in vielen Häfen, fehlten die 50Cent Münzen zum Duschen. Diese wurden nun gesammelt.
Für Sonntag wurde als Ziel Gedser, mit der Option später weiter nach Stubbeköbing und in die dänische Inselwelt zu segeln, festgelegt.
Leider kam es währen der Fahrt bei E mit 3-4Bft zu einem Unfall, ein Mitsegler kippte hinter dem Ruder um. Er wollte den Fuß verlagern. Da der Fuß trotz Kühlung anschwoll, wurde der Kurs auf Kühlungsborn geändert.
Hier kam er ins Krankenhaus, wurde eingegipst und musste leider den Törn abbrechen. Ups, so schnell kann es gehen. Wir wünschen gute Genesung!
Das Ziel dänische Inselwelt wurde geändert auf eine Stadtbesichtigung von Rostock. Die Warnow hoch zu fahren war für alle eine neue Erfahrung.

Nach ausführlicher Stadtbesichtigung bei 25°C und der Erkenntnis, dass die Zahl Sieben für Rostock eine besondere Bedeutung hat, wurde am nächsten Tag mit Sonne und Wind aus Ost mit 4 Bft Richtung Grömitz abgelegt.
Auf der Fahrt dahin begegneten wir der deutschen Mari Celeste: wir mussten auf Wegerechtbug diesem Segler mit dem Manöver „des letzten Augenblicks“ ausweichen. Dort war das Cockpit leer. Auch nach Signalabgabe gab es kein Lebenszeichen. Vielleicht hätten wir den Segler entern sollen?

Der Wetterbericht für den folgenden Tag kündigte Starkwind 5-6Bft mit Böen bis 7Bft für den Nachmittag an. Als Fahrtziel wurde deshalb Travemünde mit Hafenrundfahrt in Neustadt festgelegt. Der Co-Skipper wollte den Hafen mal kennenlernen. Wegen der Starkwindwarnung wurde auf ein Anlegen mit anschließendem Eis essen verzichtet. Dies wurde in Travemünde im Maritim im 35.Stock nachgeholt.
Mit dem Wind von 5-6Bft kam die Winddrehung auf NE z.T. auf NNE.
Zurück nach Burgtiefe ging es dann gegenan mit Sonnenschein und einer Welle von bis zu 2 m.
Das Steuerruder wurde fleißig gewechselt, so dass jeder das Steuern bei Welle üben konnte. Seltener gewechselt wurde die Backschaft. Mitsegler H.P. entdeckte seine Koch-Leidenschaft. „Wir haben doch noch …, dann mache ich daraus…“. Er war nicht zu bremsen. Wir anderen haben es genossen und dafür gerne den Abwasch gemacht.

Es war eine sonnige Woche mit gutem Wind. Mitsegler H.P. möchte unbedingt informiert werden, wenn der SGS85 wieder einen Vereinstörn durchführt.

Norbert Garbers

Segler-Gemeinschaft Schwarzenbek e.V.












Segler-Gemeinschaft Schwarzenbek e.V.
 



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