Manövertraining Hochsee 2019
Am 4. und 5. Mai fand das erste Manövertraining der SGS85 in Burgtiefe statt. Am Freitag den 3.5. wurde mit einem bereits anwesenden Teilnehmer der Aufbau von Kutterstag, Spinnaker und Gennaker als Trockenübung ohne Segel durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass die Kutterfock noch gar nicht an Bord war. Es zeigte sich aber auch einmal wieder, dass für ungeübte beim Riggen der Kutterfock entsprechend lange Zeit einzuplanen ist.
Am Sonnabend fand unter Leitung von Eckhard Ruh mit insgesamt 6 Teilnehmern das Training von Hafenmanöver statt. Die Person am Ruder sprach Eckhard das Manöver durch teilte die Positionen ein und fuhr das von Ihme gewünschte Ab- und Anlegemanöver. Für die Manöver wurden immer 5 Personen benötigt. Einer am Ruder und je zwei an Vor- und Achterleine. Die sechste Person hatte Pause oder spielte Springer mit dem Kugelfender. Leider konnten aus Zeitgründen nicht alle Wunschmanöver umgesetzt werden. So konnten vor der Mittagspause und danach jeweils 3 Teilnhemer trainieren. Im Schnitt hatte dann jeder 2 Mannöver gefahren bevor es Abends ins Sailors-Inn ging.
Sonntag waren Segelmanöver geplant. Mit 4 Teilnehmern wurden Beiliegen, Boje über Bord und Ankern geübt. Es zeigt sich auch hier, wieviel Zeit ein Übungsmanöver in Anspruch nimmt. Das Spinnaker Segeln musste wegen Böen bis 6 Bft leider ausfallen.
Mit einem abschließenden Kaffee im Cafe Sorgenfrei wurde der Tag beendet.
Resüme
Allen Teilnehmern hat es großen Spaß gemacht. Das Durchtauschen der jeweiligen persönlichen Manöverpositionen wurde durchweg positiv empfunden. Festgestell wurde, dass ein Tag zu wenig ist. Nächstes Jahr sollen dann 2 Tage Hafenmanöver und 2 Tage Segelmanöver stattfinden. Mit zwei Tagen mehr ergibt sich dann die Möglichkeit für Hafenmanöver an Schwimmstegen auch nach Kühlungsborn zu segeln. Der Vorteil des Trainings in Burgtiefe war, dass Teilnehmer in ihren Schiffen oder, wie Eckhard, im eigenen Wohnmobil schlafen können. Die Gruppengröße von 6 Teilnehmern, einem Ausbilder und einem Skipper erwies sich als optimal und passt gut zur Kojenanzahl auf der Xenia.
Norbert



Saisonstart in Kalkhütte


Wer sagt’s denn. Beim 2. Hochseeansegeln 2019 war das Wetter deutlich besser. Bei durchaus angenehmen Temperaturen und moderatem Wind ging es wieder los. Während die Vereinsyacht Xenia sich mit der HeXe (ebenfalls eine X-442) eine Wettfahrt nach Neustadt i.H. lieferte, fuhren andere Vereinsmitglieder nach Niendorf. Die Stimmung auf allen Schiffen war gut, wenn gleich auch eine Crew mit den Widrigkeiten einer defekten Steueranlage zu kämpfen hatte. Insgesamt macht das Lust auf einen tollen Segelsommer. Nur schade, dass die Gesamtbeteiligung am Ansegeln etwas „übersichtlich“ war.
Endlich war es soweit – die Hochseesaison 2019 startete. Doch so richtig tolle Stimmung wollte auf den vier Yachten unter SGS 85-Skippern nicht aufkommen. Hatte doch der Wetterbericht tatsächlich Schnee- und Graupelschauer bei Windstärken um 6 Beaufort aus östlichen Richtungen angekündigt, was mehr zu dem sich verabschiedenden Winter, als zur bevorstehende Segelsaion passte. Auf dem Weg nach Fehmarn war im Radio sogar davon zu hören, dass im Harz Schneeketten erforderlich seien. Aber was so richtige Segler sind, denen ist das ziemlich egal, hauptsache die richtige Kleidung ist mit dabei.

Der Saisonsstart in Kalkhütte findet am 01.Mai bei uns im Jollenhafen statt. Ab 11 Uhr möchten wir mit Euch einen schönen Tag verleben. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Neben der Möglichkeit das erste Mal in See zu stechen, werden wir drei „neue“ Boote taufen:


(C) N.Scharnagl
