Hochseesegeln

Es geht endlich los! – Saisonstart Hochsee

Endlich ist es soweit! Die Xenia ist im Wasser und am Freitag, 8. April, trifft man sich zum Ansegeln Hochsee 2022 in Burgtiefe. Die Vereinsyacht wird wieder mit mehreren Schiffen auf ihrem ersten Törn in 2022 begleitet. Wir hoffen, dass es nicht zuviel Schnee gibt und zumindest tagsüber die Temperaturen mal zweistellig sind.

SGS85 – Vereinstörn “Dänische Südsee” im Mai 2022

Die SGS85 bietet vom 13. bis 20. Mai einen Vereinstörn unter dem Motto “Dänische Südsee – Vom Schnuppertörn bis Skippertraining – Für jeden etwas dabei” an. Der Törn ist auch für Nicht-Mitglieder der SGS85 offen.
Näheres erfahren Sie via E-Mail an Nico Scharnagl oder Michael Lorz

SKS-Praxis erfolgreich abgeschlossen

In der Zeit vom 1.-7. Oktober haben wir wieder SKS-Schüler*innen in der Praxis ausgebildet. Eine harte Woche mit extremen Wetterbedingungen lag hinter den Schüler*innen als am Donnerstag, 7. Oktober, die Prüfung in Burgtiefe anstand. Die Mühe hat sich gelohnt, alle haben bestanden! Herzlichen Glückwunsch!

Auch wenn die Prüfung gemeistert wurde, Segeln lernt man nur durch Segeln. In diesem Sinne liegen noch viele Herausforderungen vor den Vieren.

Segel- und Skippertraining

Für Anfang September ist ein Segel- und Skippertraining mit unserer “Xenia” in die dänische Südsee geplant.

Das Angebot richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene.

Gesegelt wird wir immer unter Ausnutzung des Potentials des Schiffes.

Derzeit sind noch Kojen frei.

Interessenten, auch Nicht-Mitglieder der SGS85, melden sich bitte bei Michael Lorz

SBF-See – Zusatztermin ab 10. Februar 2021

Wegen der anhaltenden Nachfrage starten wir einen zusätzlichen Kurs für den Sportbootführerschein See (SBF See) anbieten. Termin ist der 10. Februar 2021. An 7 Abenden jeweils Mittwochs von 19-21 Uhr bilden wir dann in unseren Vereinsräuem in Schwarzenbek aus.

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Am besten per Mail oder Anruf unter 04155/4985804. Sie können uns aber auch eine Kursanmldeung zukommen lassen. Diese finden Sie hier.

Weitere Angebote und Termine findet man unter sgs85.de/verein/segeln-lernen/kurstermine/

Absegeln Hochsee 2020

Am 16. Oktober war es soweit. Die Hochsee-Segelsaison wurde mit dem Absegelwochenende für das Jahr 2020 beendet. 5 Schiffe gingen an diesem Wochenende auf Tour, davon vier mit dem gleichen Ziel, die sich zu einer kleinen Flotille zusammenschlossen. Eingeleutet wurde das Wochenende am Freitag Abend mit einem gemeinsamen Essen der Crews im “Sailors Inn”. hier unser Dank dem dortigen Chef, der es unter Corona-Bedingungen dennoch geschafft hatte, dass die Crews nicht so weit auseinander saßen.

Bei bestem Wetter und verdammt guter Laune ging es am Samstag gemeinsam nach Neustadt i.H. Am Steg A trafen sich die Xenia, die HeXe, die HendriX (ehemals Highlander) – alles X-442 – und die RED (First 44.7) wieder. Leider war es wegen der Corona-Vorschriften an dem Abend nicht möglich, kurzfristig noch ein Restaurant mit 20 freien Plätzen zu finden, was aber das Vergnügen nicht einschränkte. Sonntag Morgen 09:30 war dann wieder ablegen und die 4 Yachten lieferten sich ein Kopf-an-Kopf Rennen bei 5, teilw. 6 Bft. Richtung Burgtiefe, wo die letzte Yacht um 13:50 an Steg 1 fest machte. Ein super Segeltag, der bei den Verhältnissen den Crews einiges an seglerischem Können abverlangte, um nicht den Anschluss zu den anderen zu verlieren. Bilder zum Absegeln gibt es in der Foto-Galerie und noch mehr können die Mitglieder in der Bildergalerie im internen Bereich einsehen.

Im Ganzen ein super Saisonausklang.

Herbstkurs SBF-See ausgebucht – Zusatztermin Februar/März 2021

Wegen der durch die Corona-Pandemie erlassenen Vorschriften ist die Anzahl der Ausbildungsplätze bei allen Kursen eingeschränkt. Das hat jetzt zur Folge, dass der Termin 24./25. Oktober (und 7. November) für den Sportbootführerschein See ausgebucht ist. Wegen der anhaltenden Nachfrage werden wir im Februar/März 2021 eine zusätzlichen Kurs anbieten. Sobald der genaue Termin feststeht, werden wir diesen hier und in unserem Terminkalender veröffentlichen.

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Am besten per Mail oder Anruf unter 04155/4985804. Sie können uns aber auch eine Kursanmdleung zukommen lassen. Diese finden Sie hier.

Weitere Angebote und Termine findet man unter sgs85.de/verein/segeln-lernen/kurstermine/

Der neue Kursplan 2020/21 ist da!

Mit heutigem Datum haben wir den Kursplan für den Winter 2020/21 veröffentlicht. Wir beginnen mit der Ausbildung zum Sportbootführerschein See als Wochenendkurs am 24./25. Oktober und 7. November.

Weitere Termine findet man unter sgs85.de/verein/segeln-lernen/kurstermine/

Wegen der durch die Corona-Pandemie erlassenen Vorschriften ist die Anzahl der Ausbildungsplätze bei allen Kursen eingeschränkt. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Entweder per Mail oder Anruf bei den Ausbildungsleitern Linus Schuldt (Binnen) oder Norbert Garber (Hochsee)

Vereins-Herbsttörn mit Skippertraining

Die Segler-Gemeinschaft Schwarzenbek bietet in diesem Herbst vom 9. bis 16. Oktober einen Herbsttörn mit integriertem Skippertraining auf der Vereins eigehen Yacht Xenia (X-442) an. Unter der Leitung eine erfahrenen Regatta-Skippers gibt es nicht nur eine Woche Segeln sondern auch die Gelegenheit, die eigenen Kenntnisse aufzufroschn bzw. zu erweitern.

Anmeldungen bis zum 20. September hier.

Kosten für Mitglieder 360 Euro für Nichtmitglieder 400 Euro.

Eine Segelreise 2020 mit der Xenia

Im August machten wir uns mit 3 Frauen und 4 Männern ü 50 auf den Weg nach Fehmarn, um zwei Wochen die Dänische Südsee zu durchkreuzen. Wir erwischten die heißeste Zeit des Jahres, dabei hatten wir gemäßigten Wind meist aus Südost zwischen 2 und 4. Das passte gut zu unseren Fähigkeiten, die zwischen „sehr erfahren“ und „zum ersten Mal“ lagen. Die einen konnten ihr Können anwenden und auffrischen, die anderen konnten Theorie und Praxis von der Jolle aufs Dickschiff übertragen, für jeden war etwas dabei.

Bei Sonne satt und zwischen idyllischen Küstenstreifen konnten wir uns frei ohne Coronasorgen bewegen. Zur Planung lag uns eine Liste der Häfen vor, die als offene Häfen vorgegeben waren, um während der Pandemiezeit unbedenklich einlaufen zu dürfen. So segelten wir stressfrei diese Strecke ab und entschieden uns nach 6 Reisetagen spontan, welche Ziele wir als nächstes anlaufen wollten.

Die Häfen waren noch recht voll, obwohl in Dänemark und in den norddeutschen Bundesländern die Schule wieder begonnen hatte. Der Hafen Ballen auf Samsö bot uns eine gute Gelegenheit für Hafenmanöver, da wir dreimal verholen mussten. Erst bekamen wir einen Liegeplatz an einer Heckboje. Da wir einen Hafentag geplant hatten, verlegten wir uns am nächsten Morgen in eine frei werdende Box, doch dann wurden wir wegen Vorreservierung an einen weiteren Platz verwiesen, eine Regatta aus der Nähe würde an diesem Tag hier einlaufen. Der Hafenmeister nannte es lachend den “Ballenwalzer“. Auch sonst gab es auf dem Törn kaum ein Manöver, das wir ausgelassen hätten. Jeder bekam die Gelegenheit, An- und Ablegen zu üben, sei es seitlich oder in der Box, auch im Päckchen neben einem sehr netten Iren kamen wir einmal fest. Wenden und Halsen war eine Selbstverständlichkeit, wobei sich ein Zweierteam regattaverdächtig zu unseren besten Wendehälsen entwickelte. Mann über Bord-Manöver wurden mit Segel und unter Motor geübt und auch im Ernstfall getestet: ein frei schwimmender Bootshaken wurde gerettet und als Beutegut an Bord genommen, ebenfalls ein glänzendes Objekt, welches sich bei der Rettung als ein von Deutschland abgetriebener Luftballon mit der Aufschrift „wir gratulieren zur Einschulung“ entpuppte.

Damit wir die abendlichen spektakulären Sonnenuntergänge nicht leid wurden, wollten wir uns im Vergleich auch die Sonnenaufgänge anschauen. So starteten wir zweimal morgens um 4 und segelten mit korrekter Beleuchtung aus dem dunklen Hafen. Lichterführung rechts und links der Hafenausfahrt, Containerschiffe unterwegs, die Große Belt Brücke in der Ferne, Mond und Sterne und dann die Morgendämmerung. Eine wahrlich gut beleuchtete und lohnenswerte Kulisse. Auch sonst wurde es nicht langweilig. Die Besegelung wurde hier und da gewechselt. Die kleine Fock gegen die Genua getauscht, der Gennaker genutzt, aber auch ein Reff war mal nötig. Achterlicher Kurs, vorlicher Kurs, Tonnenstrich fahren, Lateraltonnen, Kardinaltonnen, Vorfahrtsregeln abklären, Handpeilung vornehmen, Kartenkurs analog und digital, alles fand Anwendung und jeder war mal dran. Dabei kam die Naturbetrachtung nicht zu kurz. Im Alssund gab es viele Schweinswale, vor Svendborg sahen wir den Delfin, der sich seit ein oder zwei Jahren dort heimisch fühlt, Kormorane, Möwen und in den Häfen viele Schwalben. Auf den verschiedenen Inseln, die wir anliefen (Als, Fyn, Samsö, Tasinge, Lyö, Aerö, Langeland) gab es mit Fahrrädern oder zu Fuß auch viel zu entdecken und jeder kam auf seine Kosten.

Natürlich muss auch erwähnt werden, dass ein Zweiflammen-Gaskocher und ein entsprechend winziger Herd kein Hindernis dafür sind, sich kulinarisch von 5-Sterne-Köchen versorgen zu lassen. Unglaublich, was  die Crewmitglieder alles gezaubert haben, und das auch teilweise, während wir noch weit vom Hafen entfernt waren. Ebenso spielte uns unsere Bordcombo „Zur Blauen Stunde“ mit Gitarre, Bassukulele, Gesang und Kazoo auf. Welche Kreuzfahrt hätte uns da noch Konkurrenz machen können? So haben wir auf dieser Reise alles wunderbar miteinander verbunden: Urlaubsreise, Ausbildungstörn und Bildungsreise. Braun gebrannt, satt und seefest kamen wir nach zwei Wochen nach Burgtiefe zurück. Im Stillen hatten wir gehofft, vielleicht aus Coronagründen nicht wieder ins Land gelassen zu werden und so die Reise verlängern zu können, aber leider hat uns keiner zurück auf See geschickt.